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Juhu, 1.000+ Downloads von Tendoid (lite) im Android Market!

Nach fast genau 5 Monaten hat meine erste Android-App endlich über 1.000 Downloads im Android Market. Das Beste ist, von den 1.000 Downloads sind sogar noch 1/4 aktiv. Hier gibt’s den Beweis als Screenshot dazu:

Entwicklerkonsole

Bei Tendoid handelt es sich um ein Mahjong Clone, den ich bereits als normales PC-Programm umgesetzt hatte und später dann für Android. Eine genaue Beschreibung der (Leidens-)Geschichte des Programmes, sowie einen Einblick in die Entwicklung und die “Vermarktung” des Programmes gibt es in einem der folgenden Blog-Posts.

Und für alle die es interessiert, gibt es hier noch die ganze Statistik für die App (erweitert um ein paar Anmerkungen):

market-statistik

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Mein eigener Podcatcher: Podzieh

Wie im letzten Post schon angedeutet suche ich zur Zeit nach einem guten Tool zur Verwaltung meiner Podcast-Downloads und –Feeds. Alle Programme die ich bis jetzt getestet habe, sind mir einfach zu überfrachtet oder zu Kompliziert. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen ein eigenes kleines Programm dafür zu entwickeln. Schließlich bin ich nicht umsonst Softwareentwickler geworden Zwinkerndes Smiley.

 

Im allgemeinen wird die Gruppe von solchen Programmen als Podcatcher bezeichnet. Solch einem Programm wird Üblicherweise der RSS Feed eines Podcasts übergeben und es zeigt dann die verfügbaren Downloads an und lädt sie bei Bedarf herunter. Genau aus diesem Verhalten habe ich den Namen für mein kleines Programm abgeleitet. Ich wollte es zwar erst “Podzblitz” nennen, dass war mir dann aber doch zu abgedroschen und nicht beschreibend genug. Darum soll es jetzt “Podzieh” heißen, sowie PODcast und aus dem Netz ZIEHen.

 

So und um auch gleich einen Einstieg zu haben, beginnen wir doch mal mit der Anforderungsanalyse. Was soll das Programm denn können? Für mich am wichtigsten sind eigentlich folgende Punkte:

  • Verwaltung von Podcast-Feeds, das Umfasst folgende Kriterien
    • Eingabe von RSS URLs
    • Abrufen des RSS Feeds
    • Überprüfen auf neue Einträge
  • Herunterladen von Podcast-Folgen
    • Eine oder mehrere Folgen auswählbar zum herunterladen
    • Download im Hintergrund
    • Fortschrittsanzeige
    • Speicherung in einer eigenen Ordnerstruktur, zum Beispiel jeder Feed in einem eigenen Ordner
    • ggf. fortsetzen von Downloads
  • Markieren der Folgen
    • als gehört Kennzeichnen
    • Bewerten
    • ggf. automatisches löschen, wenn Platz gespart werden soll
  • Abspielen
    • ggf. auch schon abspielen, wenn sie noch nicht fertig heruntergeladen wurde!
  • Konvertieren ins AAC Format
    • zur Platzsparenden Archivierung oder um den Speicherplatz des Smartphone zu schonen
    • natürlich auch im Hintergrund
    • frei Konfigurierbar
    • vorgegebene (empfohlene) Profile
  • Übertagen auf ein (Android-)Smartphone per WLAN

So das sind jetzt erst mal alle Punkte die mir Einfallen. Sicher gäbe es auch noch ein paar Features mehr die man in so ein Programm stecken könnte, aber man sollte es auch nicht übertreiben. Denn jetzt kommen ja noch die Nicht-Funktionalen Anforderungen, die die ganze Sache erst richtig interessant machen.

  • Natürlich soll das Programm eine optisch ansprechende Oberfläche haben
  • es soll möglichst Idiotensicher sein; der Nutzer soll so viel wie möglich mit dem Programm machen können und so wenig wie nötig dafür tun müssen
  • Beachtung des CleanCodeDeveloper Wertesystems bei der Entwicklung
  • und das Ganze soll Open-Source sein

So das ist jetzt erst mal ein ganz schöner Brocken Arbeit der da vor mir liegt. Ich hoffe ich kann alle Punkte so umsetzen wie ich mir das vorstelle. Ich werde versuchen bei der Entwicklung immer hier auf dem Blog zu schreiben und auf jeden Funktionspunkt näher einzugehen. Wenn Ihr noch weitere Ideen habt, was unbedingt in so ein Programm gehört, könnt Ihr mir gern einen Kommentar da lassen, bzw. könnt Ihr auch einfach schreiben was Ihr von der Idee haltet.

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Podcasts für Entwickler und für nebenbei

Wenn man mal wieder den Abwasch machen muss, etwas im Garten arbeitet oder einfach nur mit der Bahn fährt, mit einem Podcast in den Ohren geht das Alles viel leichter. Wenn ich mal gerade nicht am Entwickeln und Programmieren bin, tu ich durch das Podcast hören etwas um mich weiterzubilden und um mich zu informieren. Wenn ich ganz ehrlich bin, ist es aber vor allem als Unterhaltung gedacht. Da ich mein Handy/Smartphone immer dabei habe, lade ich mir dort regelmäßig die neuesten Episoden von verschiedenen Podcasts drauf.

Zum Podcast hören gekommen bin ich erst vor kurzem. Irgend wie ist die ganze Podcast-Mania vor ein paar Jahren ganz an mir vorbeigezogen, ohne das ich dem etwas abgewinnen konnte. Gepackt hat mich das Podcast-Fieber erst mit den wirklich gut und professionell gemachten Podcasts von gameone.de. Da ich die meisten der Redakteure schon seit Giga-Zeiten aus dem Fernsehen kenne, ist das hören der Episoden ganz angenehm.  Vor allem treffen aber die Retro und Kopfkino Podcasts genau ins Schwarze bei mir. In den Retro-Podcasts geht es vor allem um Spiele aus der guten alten Zeit, also genau da wo ich auch gespielt habe (SNES und Co.). Und in den Kopfkino-Podcasts werden Filme bzw. Filmreihen besprochen. Absolutes Highlight war hier natürlich der Livecast zur Oscar-Verleihung 2011. Da mein Sohn natürlich genau in dieser Nacht um 2 Uhr aufgewacht ist und nicht mehr schlafen wollte, habe ich mir tatsächlich die Oscar-Verleihung Live im Fernsehen angesehen. Ohne den Livecast und die Kommentare der gameone Redakteure hätte ich diese langweilige Verleihung wohl nicht durchgestanden.

Aber das war nur der erste von zwei Podcasts die mich zu einem Fan dieses Mediums haben werde lassen. Der gameone Podcast ist natürlich nur etwas zur Unterhaltung. Richtig die Augen oder besser gesagt Ohren geöffnet hat mir dann der SoftwareArchitekTOUR-Podcast von heise.de/developer. Hier geht es um mein Lieblingsthema, die Softwareentwicklung. Naja eigentlich nicht ganz um die Softwareentwicklung, sondern wie der Name schon sagt um Softwarearchitektur. Besprochen werden Vorgehensmodelle, Designschwerpunkte, Pattern und aktuelle Entwicklungen wie NoSQL und Cloud Computing.

So genug geredet, es wird Zeit sich etwas anzuhören. Hier nun meine Liste mit Podcasts die ich regelmäßig höre, bzw. auf die ich gerade erst aufmerksam geworden bin.

Und hier noch ein paar interessante  Englische Podcasts:

Natürlich gibt es noch wesentlich mehr englischsprachige Podcasts, es macht nur keinen Sinn die hier alle aufzuzählen.

Da es mit der Zeit ganz schön unübersichtlich wird mit so vielen unterschiedlichen Podcasts und dem ganzen Runtergelade und Angehöre, bin ich zur Zeit noch auf der Suche nach einer guten Software, die das Alles etwas Unterstützt. Ich hab zwar auch schon ein paar Programme ausprobiert, aber so richtig glücklich geworden, bin ich mit keinem. Über Empfehlungen würde ich mich hier freuen. Aber anscheinend muss ich da wohl selber mal ran und mir genau das Programmieren was ich brauch!

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ALM mit Redmine, Teil 2

Im ersten Teil hatte ich ja bereits angekündigt, dass ich über unsere Erfahrungen mit Redmine weiter berichten werde. Leider hat sich das Ganze anders entwickelt als gedacht. Da bei uns vornehmlich Outlook zum Einsatz kommt und wir auch alle unsere Kundendaten im Outlook haben, nutzen wir jetzt doch eine Kommerzielle Erweiterung für Outlook um unsere Support-Anfragen zu bearbeiten. Aber nichts des do trotz arbeite ich jetzt erst mal alleine mit Redmine.

Da ich mehrere kleine und große Projekte habe, die ich in Eigenregie plane und Entwickle ist eine gute Aufgabenplanung unerlässlich. Mit Redmine habe ich jetzt endlich ein vernünftiges Werkzeug dafür gefunden. Ich habe mehrere Projekte und Unterprojekte in denen vor allem die drei Tracker “Bug”,  “Feature” und “Anforderung” zum Einsatz kommen. Für Bugs war das ganze ja sowieso gedacht, jetzt kommt der Bugtracker halt zum Einsatz wenn ich selber Fehler finde oder der Kunde mir direkt welche schickt. Im Tracker “Feature” landen Ideen für Erweiterungen unserer Produkte.

Besonders wichtig ist für mich in letzter Zeit der Tracker “Anforderung” geworden. Da es sich hier um konkrete Aufgaben handelt, welche für den Kunden abgearbeitet werden müssen, ist das der Tracker mit den meisten Tickets. Außerdem nutze ich den Tracker dafür, meine Aufwände zu Planen. Ich zerlege die Aufgaben so, dass ich bei Maximal ein bis zwei Tagen, am besten jedoch bei ein bis zwei Stunden rauskomme. Somit kann ich bei einem Angebot ziemlich zuverlässig sagen wie viel Manntage bezahlt werden müssen.

Damit die Planung auch Sinnvoll und Realistisch ist, muss natürlich der tatsächliche Aufwand mit erfasst werden. Erst dadurch ist es möglich die Abschätzungen zu überprüfen und bei neuen Aufgaben genauere Zahlen zu liefern. Damit man nicht ständig auf die Uhr schauen muss wenn man an einer Aufgabe arbeitet, gibt es zum Glück das TimeTracker Plugin. Es zeigt in der rechten oberen Ecke einen Button “Start #xxx” mit dem die Zeiterfassung für die aktuelle Aufgabe begonnen werden kann. Wenn der Timer läuft wird an dieser Stelle immer die aktuell benötigte Zeit angezeigt. Und da es wahrscheinlich vielen so geht wie mir, die beim Arbeiten durch Telefonate oder Sonstiges abgehalten werden, gibt es einen Pause-Button, welcher die Zeitmessung unterbricht. Drück man schließlich auf den Stopp-Button öffnet sich automatisch die Aufwands-Erfassungsmaske, in der die benötigte Zeit, in Stunden umgerechnet, bereits eingetragen ist. Hier kann man nun noch ein Kommentar mit einer Beschreibung der Tätigkeit eingeben und das Ganze als Tätigkeit für die Aufgabe speichern.

Da bei mir der Berg an Papier mit Feature-Wünschen und Anpassungen von unseren Kunden immer weiter gewachsen ist und ich da nicht mehr wirklich durchgesehen habe, wird so etwas jetzt immer eingescannt. Die PDF Datei hänge ich dann an die konkrete Aufgabe oder den Fehler als Anlage mit dran. Somit entfällt das lange Gesuche nach irgendwelchen Blättern mir Designvorgaben und Co. Das gleiche gilt natürlich auch für Dokumente oder Screenshots die ich per Mail erhalten habe. Sollte solch eine Datei mehrere Aufgaben betreffen, gibt es in Redmine die Möglichkeit, Dokumente zu einem Projekt zu speichern. Diesen Dokumenten gibt man einen Namen und eine kurze Beschreibung. Per document#xxx (xxx ist die ID des Dokuments) kann man dann schließlich in der Beschreibung einer Aufgabe oder einem Kommentar auf das Dokument verlinken. Hierbei wird der Ausdruck mit dem Dokumentnamen ersetzt. Es gibt übrigens eine ganze Reihe solcher Ausdrücke , um zwischen Dokumenten, Wiki-Einträgen und anderen Aufgaben zu verlinken. Eine Übersicht dafür liefert die Wiki-Seite von Redmine.

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ALM mit Redmine, Teil 1

Kürzlich war ich auf der Suche nach einem guten Bugtracker, um den Support in unserer Firma etwas zu unterstützen und um so eine Art Wissensdatenbank aufzubauen. Zur Zeit werden bei uns Fehlermeldungen und Probleme von Kunden unserer Produkte vom Support-Mitarbeiter entgegengenommen und so weit geholfen wie möglich. Wenn unser Support-Mitarbeiter nicht mehr weiter weiß, wird das Problem telefonisch oder per E-Mail an den entsprechenden Entwickler dieser Software weitergeleitet. Der bearbeitet dann das Ganze und schickt dem Kunden eine Lösung bzw. verweist ihn auf ein kommendes Update der Software. Es ist natürlich ungünstig für den Entwickler, wenn ähnliche Probleme immer wieder bei ihm auf den Tisch landen und ihn von der eigentlichen Arbeit abhalten.

Um diesen Missstand zu beheben wollen wir jetzt einen Bugtracker einführen welcher den Support-Mitarbeiter bei der Fehlerbehebung unterstützt. Einmal aufgetauchte Fehler oder auch nur Anfragen werden in den Bugtracker eingetragen und kategorisiert. Wenn der Fehler nicht gleich behoben werden kann, kümmert sich der entsprechende Entwickler darum und trägt die Lösung ein bzw. verweist auf die Programmversion, in der der Fehler behoben ist. So weit der Plan jedenfalls!

Bei meiner Suche nach entsprechenden Lösungen bin ich natürlich auf tausende von Systemen und Programme gestoßen. Da das Ganze aber so kostengünstig wie möglich sein soll, blieben nur ein paar wenige Open-Source Programme übrig. Die da wären Bugzilla, Mantis, Trac und schließlich Redmine.

Von den ganzen Programmen hat mir Redmine am besten gefallen. Bugzilla war zwar gut, aber die Installation ist einfach unmöglich. Mantis ist vom Umfang her auch recht gut, aber die Oberfläche sieht einfach altbacken aus. Und Trac schließlich hat keine wirklich zufriedenstellende Multi-Projekt-Unterstützung und eine zu komplizierte Oberfläche. Redmine war mir vorher total unbekannt, aber dank Bitnami und ihren fertigen All-in-one-Installern bzw. ihren fertigen Virtuellen Maschinen konnte ich den Bugtracker ohne Probleme ausprobieren.

Also läuft jetzt bei uns erst mal eine VM mit Ubuntu 10.10, Apache, MySql, Ruby und Redmine zum Testeinsatz. Dank der Weboberfläche war es das schon fast mit der Installation der Software im Unternehmen. Jetzt bracht nur noch jeder Mitarbeiter ein Login und den Link mit der IP der VM und dem Programm. Die Weitere Einrichtung des Programmes sowie unsere Erfahrungen damit, werden in den kommenden Teilen beschrieben.

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(Nerd-)Dinner for One MVC Framework

Bei der Suche nach einem guten Framework für die Erstellung von zwei Onlineportalen auf Asp.Net Basis bin ich auf das Asp.Net MVC Framework gestoßen. Ich hatte zwar vorher schon mal davon gelesen und gehört, es aber immer wieder abgetan als “Noch eines dieser sinnlosen Frameworks”.

Model-View-Controller Frameworks sollten jedem Web-Entwickler ein Begriff sein. Angefangen von Ruby on Rails, über die verschiedenen PHP Frameworks wie das Zend Framework, bis schließlich zu den Java Bibliotheken von Struts und Spring, gab es lange Zeit keine vernünftige MVC Unterstützung für die .Net Welt. Dank Scott Guthrie und dem MonoRail Projektes gibt es das nun, und zwar mit dem, seit 2009 unter einer Open Source Lizenz stehenden, Asp.Net MVC Framework.

Ich muss sagen ich bin wirklich begeistert von dem Asp.Net MVC Framework. Ich kann jedem nur den Einführungs-Webcast von dem immer zu Witzen aufgelegten Scott Hanselman empfehlen. Als Referenz für ein eigenes Projekt oder einfach als Einstig in die verschiedene Aspekte des Asp.Net MVC Frameworks dient das Open Source Projekt NerdDinner.com. Passend dazu ist seit kurzem auch des Einführungskapitel des Buches “Professional ASP.NET MVC 2.0” unter Creative Commons freigegeben wurden.

Mehr zu dem Framework und meinen Erfahrungen damit in einem der nächsten Blog-Einträge. Somit erst mal guten rutsch ins neue Jahr.

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“Hallo (Blog-)Welt”

Wie es sich bei dem Einstieg in eine neue (Programmier-)Welt gehört, muss diese auch ordentlich begrüßt werden. Da darf das obligatorische “Hallo Welt” natürlich nicht fehlen. In diesem Fall die Welt des Bloggens.

Angestachelt durch das Video „Social Networking for Developers and Making Your Blog Suck Less“ von Scott Hanselman und natürlich durch seinen Blog, habe ich mich dazu  entschlossen, es doch nun auch einmal mit bloggen zu versuchen. Und was liegt da natürlich näher als ein Blog über das was ich tag-täglich mache: Programmieren!

Wie man aus dem Titel des Blogs schon entnehmen kann wird es vorallem um C++ und C# gehen, da das die zwei Sprachen sind mit denen ich am meisten zu tun habe. Und passend dazu natürlich um das .Net Framework (ab Version 2, alles davor war nur Beta). Der Titel soll den Blog aber nicht zu weit einschränken. Ich hab auch sehr viel mit XML und XSLT sowie HTML, JavaScript und CSS zu tun. Und seit kurzem, dank Android, auch wieder mit Java.

Man sieht also schon, es wird eine Bunte Mischung werden. Bei der ich aber hoffentlich den Roten Faden immer im Auge habe, hier mein Wissen, meine Erfahrung und meine Gedanken zusammen zufassen.

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